BI aus der Cloud oder on Premise? Hauptsache integriert und passend!


BI aus der Cloud oder on Premise? Hauptsache integriert und passend!

Donnerstag, 16. Mai 2019

Die mobile Nutzung von digitalen Werkzeugen macht auch vor dem Thema Business Intelligence nicht halt. Unternehmen und Organisationen stellen sich häufig die Fragen, ob denn nun ein BI-Tool aus der Cloud oder doch lieber eine On-Premise-Variante die bessere Lösung ist. Möglichkeiten gibt es viele – vorausgesetzt, sie passen zu den Anwenderbedürfnissen und verfügen über eine konsistente, integrierte Datenbasis.

Steigende Nachfrage nach Cloud BI
Unabhängig von Ort und Zeit ein Analyse-System zu nutzen, bietet unbestreitbare Vorteile. Berichte stehen überall dort zur Verfügung, wo sie benötigt werden. Hinzukommt, dass Auswertungen auf verschiedenen mobilen Geräten genutzt werden können. Als App, über einen Browser, mittels Cloud-Diensten wie Microsoft Power BI oder direkt in einer Online-Plattform wie z.B. SharePoint stehen Reports und Dashboards jederzeit zur Verfügung. Immer mehr Anwender nutzen diese Möglichkeiten z.B. für Ad-hoc-Analysen oder für flexible On-Demand-Abfragen von Kennzahlen usw.

Lokale Analytics-Datenbanken
Trotz Vormarsch von Cloud-Services stehen lokale Analytics-Datenbanken und -Systeme weiterhin hoch in der Gunst der Kunden. Vor allem dann, wenn Flexibilität und Performance sowie die Integration verschiedener Datenquellen gefragt sind, leisten lokal bereitgestellte Datenbanken wie z.B. SQL Server Analysis Services, hervorragende Dienste. Dank In-Memory-Verarbeitungen stehen Analysen und Auswertungen robust und schnell zur Verfügung. Anders als in der Cloud, bleiben die Daten dabei lokal gespeichert.

Integration verschiedener Datenquellen
Es liegt auf der Hand, dass in einer zunehmend digitalen Welt immer mehr Daten an immer unterschiedlicheren Orten anfallen. Für aussagekräftige Auswertungen braucht es in der Regel Informationen aus mehreren Quellen. Ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl eines Analytics-Tools ist die interaktive Möglichkeit, verschiedene Datenbereiche zu integrieren. Dazu gehören nicht nur interne Systeme, sondern auch externe Datenservices oder Drittsysteme, z.B. von Lieferanten oder Logistikdienstleistern.

Genutzt wird, was passt
Anwender machen einen Bogen um komplizierte, träge oder ungeeignete Systeme. Die Folge davon ist, dass (oft teure) Software kaum genutzt wird. Wer vor der Wahl zwischen einem Cloud-BI oder einer lokalen Analytics-Applikation steht, ist gut beraten, vorgängig die eigenen Anforderungen und Möglichkeiten sorgfältig zu prüfen. Die Beratung durch einen neutralen Experten oder durch einen Anbieter mit einem breit abgestützten System-Portfolio ist sinnvoll. Dabei dürfen und sollen auch die internen User ein Wörtchen mitreden. Schlussendlich hängt der Erfolg eines BI-Tools – unabhängig ob aus der Cloud oder On-Premise – von der Akzeptanz durch die Anwender ab.

Mai 2019 / Business & Decision