So erleichtern integrierte BI-Plattformen die Reporterstellung


So erleichtern integrierte BI-Plattformen die Reporterstellung

Montag, 15. April 2019

Daten sind wertvoll, keine Frage. Allerdings entfalten sie nur dann ihr wahres Potenzial, wenn sie auch verarbeitet und ausgewertet werden. Das geht am besten mit einer integrierten BI-Plattform. Wie ein solches Analyse-Tool die Reporterstellung erleichtert und zusätzliche Vorteile bietet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Nutzung verschiedener Datenquellen
Die digitale Realität beruht auf verschiedenen Datenquellen. Das kann ein ERP-System sein, ein separater Online-Shop, externe Datenservices wie z.B. Wetterdienste oder Besucher-/Pendlerströme. Durch die Kombination der unterschiedlichen Informationen entstehen wertvolle Erkenntnisse. Damit dies möglich wird, braucht es eine gemeinsame, zentrale Auswertungsplattform für alle umliegenden Systeme. Aufgabe dieser Plattform ist es, aus unterschiedlichen Daten eine einheitliche Analysebasis zu machen.

Anwenderfreundliche Analyse-Umgebung
Wir alle kennen diese sündhaft teuren, aber leider auch superkomplizierten Softwareanwendungen, welche nur mühsam zu bedienen sind. Was passiert? Das Tool wird wenig genutzt, dafür entstehen ringsum «Schatten-Applikationen» (Excel lässt grüssen). Moderne BI-Tools, wie zum Beispiel Qlik Sense, zeichnen sich durch eine hohe User-Experience aus. Nicht nur die Oberfläche kommt den Benutzern entgegen, sondern auch die funktionale Gestaltung. Ganz nach dem Motto: Das Arbeiten mit Analyse-Werkzeugen und die Erstellung von Reports kann auch Spass machen.

Anpassung an die Kundenbedürfnisse
Bleiben wir gleich beim Thema Reports. Dass Datenanalyse für Controlling und Entscheidungsfindung enorm wichtig sind, wird kaum jemand bestreiten. Geht es dann aber um die individuelle Gestaltung von Auswertungen, hört man vielerorts ein resigniertes Seufzen. Standards in Ehren, aber schlussendlich hat jedes Unternehmen, jede Organisation, ja sogar jede Abteilung ihre eigenen Bedürfnisse. Es liegt auf der Hand, dass integrierte Plattformen hinsichtlich Reportgestaltung deutlich einfacher zu bedienen sind, wie einzelne, nur beschränkt kompatible Datenquellen. Voraussetzung ist natürlich, dass diese Plattformen auch über entsprechende Design-Eigenschaften verfügen.

Daten integrieren und visualisieren
Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. In Anlehnung könnte man auch sagen: Visualisierte Grafiken sagen mehr als tausend Daten. Wir Menschen funktionieren nach wie vor auf einer sehr visuellen Ebene. Auf einer numerischen Liste mit Hunderten von Datensätzen werden wir Auffälligkeiten kaum erkennen. Liegen diese jedoch in grafischer Form vor, sieht man Ausreisser auf den ersten Blick. Spannend wird das vor allem dann, wenn unterschiedliche Quellen eingespeist werden und interaktiv verändert werden können. Da muss man schon fast aufpassen, dass das Ganze nicht Spielcharakter annimmt und zum «Game of Analytics» wird…

Verarbeitung grosser Datenmengen
Integrierte BI-Plattformen sind nicht nur dafür ausgelegt, verschiedene Datenquellen unter einem Dach zu vereinen, sondern auch grosse Datenmengen zu verarbeiten. Ein nicht unwesentlicher Vorteil angesichts der enormen Datenflut, mit welcher sich Unternehmen und Organisationen konfrontiert sehen. Schwerfällige, langsame Auswertungen bringen Anwender nicht nur zum Verzweifeln, sondern führen häufig zu Ablehnung und Boykott. Deshalb sollte man schon bei der Evaluation einer neuen BI-Lösung unbedingt das Augenmerk auf die Performance von Auswertungen legen.

Strukturiertes Vorgehen empfehlenswert
Die Erfahrung zeigt, dass der Aufbau und die Nutzung integrierter BI-Plattformen unbedingt strukturiert erfolgen sollte. Der Einbezug externer Berater und Lösungsanbieter mit nachweisbarem Know-how kann die Lernkurve extrem verkürzen. Der Vorteil dabei ist, dass gleichzeitig Impulse für den weiteren Ausbau einfliessen und die nachhaltige Nutzung solcher Lösungen sicherstellen. Schlussendlich geht es ja nicht nur darum, dass die Software funktioniert, sondern dass damit ein möglichst hoher Return-on-Invest erzielt wird.

April 2019 / Business & Decision