Qlik Sense Days 2016 von Business & Decision: Wenn BI das Business versüsst


Mittwoch, 14. September 2016 - Qlik Sense Days 2016 von Business & Decision: Wenn BI das Business versüsst

Über fünfzig Teilnehmer begaben sich beim Qlik Sense Day am 7.9.2016 auf eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise in das Land der unbegrenzten Business Intelligence Möglichkeiten. Die Reiseleitung übernahm das Team von Business & Decision (B&D) in Zusammenarbeit mit dem BI-Lösungsanbieter Qlik. Vorgestellt wurden dabei nicht nur aktuelle Lösungen, sondern mit der Confiserie Sprüngli auch ein spannendes, innovatives Kundenprojekt.

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Bei herrlichem Spätsommerwetter eröffnete Jörg Heimoz, Regional Director von B&D die Tagung im gediegenen Ambiente des Kulturcasinos Bern mit den Worten: «Business Intelligence ist unsere Leidenschaft!». Mit aktuellen Eindrücken von der IFA Berlin veranschaulichte Marketingleiter Michael Seifried, wie sich unser Leben durch die zunehmende Bedeutung von Daten und deren Auswertungen verändern wird.

Die Zukunft gehört datenorientierten Geschäftsmodellen

Eine wahre Explosion von Datenmengen und Rechnerleistung stellt auch «Informationsaktivist» Christoph Frey fest. Als Territory Sales Manager von Qlik sieht er darin eine Veränderung im BI-Umfeld. Der Trend gehe in Richtung dezentralisierter Datenquellen mit Fokus auf vermehrte Analyse. Das Ziel sei die Verbindung von Menschen, Ideen und Daten auf dem Weg zu datenorientierten Geschäftsmodellen. In BI-Projekten müsse man sich möglichst früh Gedanken machen, welche Werte wie z.B. Zeit oder Umsatz verbessert werden soll, so Frey. Mit den Analysetools von Qlik lasse sich experimentieren, um Ideen zu entwickeln und über Grenzen hinauszudenken. Wie dies in der Realität aussehen könnte, zeigte Mark Mauerhofer in seiner Funktion als Practice Leader Qlik bei B&D. Anhand eines Praxisbeispiels im Service Umfeld demonstrierte er live den Aufbau einer Qlik Sense Applikation.

Die «Schoggiseite» von Business Intelligence

Quasi mit der Schokoladenseite von Business Intelligence startete die zweite Hälfte des Qlik Sense Days. Matias Nogler, Head of Controlling & BI bei Sprüngli, und Sara Mauerhofer, BI Consultant bei B&D, präsentierten die variablenbasierte Absatzprognose bei der Confiserie Sprüngli. Das Traditionsunternehmen mit einem Umsatz von 120 Mio. Franken und 1'200 Mitarbeitenden nutzt die Daten aus verschiedenen internen Systemen in Verbindung mit externen Daten wie Wetter (Temperaturen), Wochentage und Pendlerströme für die Bestelloptimierung der Filialen. Nachdem man bereits vor anderthalb Jahren QlikView eingeführt hatte, wurde im Mai 2016 mit Qlik Sense ein neues Innovationsprojekt gestartet. Ziel dabei ist es, die gesamte Wertschöpfungskette im Unternehmen zu analysieren. Derzeit arbeite man in einer Pilotphase mit einer Auswahl an Filialstandorten und Warengruppen. Das Herzstück dabei ist das Filial-Tool, welches für die Bestellplanung eingesetzt wird. Die Standortverantwortlichen erhalten damit Vorschläge, wie viel von welchem Produkt zu welchem Zeitpunkt bestellt werden soll. Selbstverständlich können die Vorgaben jederzeit auch manuell angepasst werden. Berufserfahrung und «Bauchgefühl» müssen auch in einer digitalen Welt immer noch ihren Platz haben. Nebst einer verbesserten Produktionsplanung trägt Qlik Sense auch dazu bei, Food Waste in den Filialen zu vermeiden.

«Vom Rückspiegel zum Head-up Display»

Qlik Sense ermöglicht es Unternehmen, nicht mehr nur mit dem Rückspiegel unterwegs zu sein, sondern neu vorausschauend – quasi mit einem Head-up Display – zu operieren, kommentierte Michael Seifried das zukunftsweisende Beispiel der Confiserie Sprüngli. Innovationsprojekte haben für B&D einen hohen Stellenwert, deshalb werden solche Vorhaben speziell unterstützt und gefördert. Für den Blick in die Glaskugel bietet B&D mit der «Simple.Planner-Suite®» eine weitere, spannende Lösung an. Das auf Qlik undJedox basierende Tool erlaubt Planung, Reporting und Analyse von Vorgaben und effektiven Daten auf höchst flexible Weise. Mark Mauerhofer demonstrierte dies gekonnt anhand eines Szenarios mit sich verändernden Währungswerten. Was, wenn zum Beispiel der Dollar steigt und der Euro fällt… Ein Beispiel, welches für viele Unternehmen von brisanter Aktualität ist.

Die verschiedenen Präsentationen lieferten anregenden Gesprächsstoff für den abschliessenden Apéro auf der lauschigen Terrasse des Kulturcasinos. Bei erfrischenden Getränken und leckeren Häppchen wurde eifrig weiterdiskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und bereits das eine oder andere neue Projekt gedanklich vorbereitet. Mit einem «Tschüss und bis bald» ging in der Abendsonne von Bern ein lebendiger Qlik Sense Day mit viel BI-Leidenschaft zu Ende.